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Hallo zusammen

wir sind drei Schülerinnen und haben uns nun ein Jahr lang mit dem Thema "Verteilungsproblem Welthunger" beschäftigt. Uns ist aufgefallen, dass wir in Deutschland Lebensmittelmüll als etwas "normales" ansehen und wir zu viel wegwerfen. Wir finden, es fehlt an Aufklärung und das möchten wir mit diesem Blog ändern. indem wir EUCH informieren.

Anna, Mirjam, Leonie

 


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Alternativen finden, um den Welthunger zu verringern - Jede Hilfe ist nötig!

  1. Vor dem Einkaufen richtig planen.

    Wir kaufen mehr ein, als wir benötigen, nur weil es im Angebot ist oder einfach nur lecker aussieht. Man sollte darauf achten, dass man sinnvoll einkauft.

    Zuerst sollte man sich einen Überblick verschaffen, welche Lebensmittel noch vorrätig sind. Ein täglicher Blick in den Kühlschrank reicht völlig aus um zu schauen, was noch vorhanden ist oder was noch fehlt. Hilfreich kann auch ein sogenannter Wochenplan sein. Damit kann man im Voraus planen. Was man zum Beispiel diese Woche zum Essen macht und für wie viele Personen das Essen reichen soll (eventuell Besuch). Auch die Verwertung von Resten sollte eingeplant werden. Ein Einkaufszettel ist mit Sicherheit auch eine gute Idee. Nur das aufschreiben, was auch wirklich benötigt wird und nicht einfach drauf los einkaufen, denn dann lauert die Gefahr sich im Angebotsdschungel zu verlaufen.

     

  2. Nach dem Einkaufen richtig aufbewahren.

    Wichtig ist es, die gekauften Lebensmittel richtig zu lagern. Aufgemachte Waren entweder mit Frischhaltefolie abdecken oder in Brotboxen umfüllen/umpacken. Um den Überblick zu bewahren wäre es hilfreich, die neuen Waren wie zum Beispiel im Kühlschrank oder in Regalen nach hinten zu stellen.

    Am besten wäre es auch noch, wenn man verschiedenes Obst getrennt in Schalen packt. Ganz wichtig ist es noch die Dinge zu beachten, die auf dem Lebensmitteletikett stehen (zum Thema Haltbarkeit).

Ihre Hilfe zählt! Denn jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg.

Wir sind der Meinung: Jeder hat das Recht auf Essen!

Nennt man das gleichmäßige Verteilung? Die einen besitzen gerade so viele Lebensmittel oder weniger, die sie zum Leben benötigen und die anderen verschwenden es durch unkontrolliertes Planen?  

Selbst kleine Taten können Wunder bezwecken.  

29.6.15 20:27, kommentieren

Die Lebensmittelnorm - Die "rassistischen" Richtlinen?

Die Lebensmittelnormen sind Richtlinien der EU, die Größe und Form von Lebensmitteln bestimmen. Das soll sein, um die Verpackung und den Transport von Lebensmitteln zu erleichtern. Doch was soll zum Beispiel mit einer krummen Gurke passieren? Man kann sie als Tierfutter benutzen oder sie eben wegwerfen. 20 Millionen Tonnen mit unpassenden Lebensmitteln landen jährlich alleine in Deutschland im Müll. Diese sind im Wert von etwa 10 Milliarden Euro. Es kam raus, das bis zu 40% der geernteten Kartoffeln aussortiert werden und nicht mal auf den Weg Richtung Supermarkt geschickt werden. Ein Skandal wenn man bedenkt, das in vielen Ländern Essen über Leben und Tod entscheidet.

Getan wird das, weil dann mehr transportiert werden kann, bzw. in einen Karton passt. Ein verständlicher Grund, doch muss man die unpassenden Lebensmittel, dann gleich entsorgen?

 

1 Kommentar 27.6.15 17:25, kommentieren

Nahrungsmíttelspekulation- Wenn Lebensmittel zum Geschäftsmittel werden

Was sind Nahrungsspekulationen?

Von Spekulationen spricht man, wenn in Aktien, Wertpapiere usw. allein aus Erwartung auf höhere Preise investiert wird. Entsprechend gilt es auch bei Nahrungsspekulationen. Man kauft zum Beispiel Weizen zu einem niedrigeren Preis, in der Hoffnung, bei steigenden Preisen zu einem höheren Preis zu verkaufen. Dabei wird nie geliefert, man verkauft vor dem Liefertermin. Das heißt, dass der Weizen danach teurer ist, als er war. Es ist eine Börse, doch es geht nicht um Geld, sondern um Essen. Ein unnötiger Preistreiber, denn es wäre eine bessere Idee erschwingliche Lebensmittel für die Armen bereitzustellen, denn es sind Grundnahrungsmittel, die zu teuer werden

 

Wie kann es sein, dass man in Deutschland mit Essen handelt und man in den Entwicklungsländern hungern muss?

Wir sind für die Abschaffung von Nahrungsmittelspekulationen, weil es ein unnötiger Preistreiber ist. 


27.6.15 17:15, kommentieren

Fleischproduktion - Verlust wertvoller Energie

Fleisch ist für unseren Genuss da und jährlich isst weltweit ein Mensch durchschnittlich etwa 37,4 kg davon. In Deutschland liegt die jährliche Fleischmenge bei 88,5 kg (Stand:2008) aber deutlich höher. Dennoch sinkt der Fleischkonsum in den Industrieländern, den 1991 lag der Fleischkonsum noch bei 97,4 kg. Dies liegt an an den sinkenden Bevölkerungszahlen und an der Veränderung der Essgewohnheiten.

In der Fleischproduktion sind aber sehr hone Energieverluste. Für eine Kalorie im Rindfleisch benötigt man je nach Produktion 6 bis 21 pflanzliche Kalorien aus Getreide; für eine Kalorie Geflügelfleisch werden 4 pflanzliche Kalorien benötigt. Das heißt es geht Energie verloren, nur für den Genuss des Fleisches, da wir das Getreide nicht gleich für uns selber nutzen, sondern es den Tieren als Futter geben. Die Verluste sind sehr hoch und man hätte mehr Nahrung für mehr Menschen, wenn man das Getreide gleich nutzen würde.

Ist es nötig, dass man jeden Tag Fleisch ist? Können wir uns in dieser Hinsicht nicht reduzieren? 

27.6.15 17:06, kommentieren

Das Mindesthaltbarkeitsdatum - Dem Sinn vertrauen oder dem Datumsstempel?

Mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist das so eine Sache. Oft werfen wir Lebensmittel nur aus einem bestimmten Grund weg - wegen dem MHD.

Was viele nicht wissen ist, dass das Ablaufen des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht auch bedeutet, dass das Lebensmittel abgelaufen ist. Viele verwechseln das. Bis zu diesem Datum garantiert der Hersteller sicher, dass das Lebensmittel noch genießbar ist.

Wenn man das Lebensmittel nach den vorgegebenen Verpackungsrichtlinien lagert, ist das Produkt meistens noch mehrere Wochen länger haltbar bzw. essbar.

Durch dieses Missverständnis können bei einer privat Person bis zu 2 volle Einkaufswägen Müll, im Jahr entstehen. Dessen Wert bei 235 Euro liegen kann. Zu viel Geld, um es einfach nur in die Tonne zu werfen.

Deshalb sollten wir uns überlegen, was man dagegen tun kann.

Kann man die Welt komplett aufklären? Oder muss die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums gefordert werden?

Darüber sollten sie sich vielleicht mal selbst Gedanken machen.

1 Kommentar 27.6.15 16:58, kommentieren